WPC Terrassendielen – Die Vorteile und Nachteile

Im Zusammenhang mit einer komfortablen und fußgerechten Ausstattung der Terrasse haben die Hersteller spezielle Dielenelemente in ihrer Produktpalette integriert, die als WPC Terrassendielen bezeichnet werden. Diese Dielenvariante wird neben den massiven Holzdielen für die Terrassenausstattung in breitem Umfang zur Verfügung gestellt.
Grundsätzlich unterscheiden sich die jeweiligen Erzeugnisse ganz maßgeblich in deren materialbezogenen Eigenschaften, den verlegetechnischen Voraussetzungen, den Anschaffungskosten und praktischen Gebrauchsmerkmalen voneinander. Bei Fertigung der WPC-Terrassendielen kommt es zu einer Vermischung oder Kombination aus unterschiedlichen Anteilen von Holz sowie speziellen Kunststoffen, die im Endresultat zu den Wood Polymer Compositionen dieser Terrassenbeläge führt. Diese Dielenverarbeitungen sind vielfach auch als Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe bekannt.

WPC – Holz und Kunststoff

Im Gegensatz zu hochwertigen und umweltgerecht recycelbaren massiven Holzbelägen in Form von Dielen für die Holzterrasse bestehen die Holz-Kunststoffdielen zu etwa 75 Prozent aus dem Rohstoff Holz und zu etwa 25 Prozent aus sogenannten sortenreinen synthetischen Industriepolymeren und Additiven. Um eine verbesserte Struktur der Oberflächen zu erzielen, erfolgt eine Ummantelung der einzelnen Holz-Kunststoffdielen mit einem speziellen künstlichen Material. WPC Terrassendielen sind in unbeschichteter Variante bei weitem nicht so wasserabweisend wie natürliches Massivholz. Lediglich eine starke Ummantelung der WPC Elemente dient als effizienter Schutz gegen eindringende Feuchtigkeit. Viele Terrasseneigentümer sind überrascht, dass Dielen aus einer Kombination Holz und Kunststoff auch ungünstige Beschaffenheiten der Oberflächen aufweisen. Zwar sind diese Produkt trittsicher, jedoch zeigen sich nach einiger Zeit deutliche Farbveränderungen durch UV-Licht.

Nachteile von WPC Terrassendielen

Ein Nachteil der Terrassendielen aus einem Holz-Kunststoff Composit ist auch deren Haltbarkeit. Die Lebensdauer dieser Dielenart für die Terrassenausstattung ist nicht unbedingt so lange, wie man aufgrund der Materialkombination annehmen könnte. Witterungseinflüsse wie Regen, UV Strahlung und auch der Temperaturunterschied können die DIelen auf lange Sicht beschädigen. In diesem Zusammenhang muss auch erwähnt werden, dass die mit Kunststoff gefertigten Dielen für die Holzterrasse häufig einen Hohlraum aufweisen. Dadurch sind sie weniger stabil als Modelle aus Holz.
Terrassendielen aus Kunststoffbrettern wirken je nach Farbgebung nicht immer wie natürliches Holz.

Optisch ist Holz immer noch die bessere Wahl

Typische Farben für WPC Terrassendielen sind neben künstlichem Grau und Mahagoni abgestufte Brauntöne. Nur schlecht können die typischen optischen Merkmale wie Maserung oder Asteinschlüsse mit Kunststoffkombinationen realisiert werden. Beim genauen Hinschauen zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen WPC Terrassendielen und Dielen aus massiven Holzbrettern. Für Terrassenbesitzer, die gern das naturbelassene Flair ihrer Terrasse unterstreichen möchten, sind diese WPC Kunststoffdielen eher nicht zu empfehlen. Kein Material hat so markante Farben wie massives Holz aus heimischen Wäldern. Darüber hinaus zeichnet sich etwa Lärchenholz durch seine Langlebigkeit aus, und ist auch als Terrassenholz gut zu verarbeiten.

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