Kräuter im Garten und der Küche

Gewürz-und Heilkräuter sind Pflanzen, die uns nützlich und hilfreich sind und uns erfreuen. Sie eröffnen uns einen vielfältigen Zugang zur Natur. Die veränderte Bedeutung, die das Wort “Kräuter” im Lauf der Zeit erfahren hat, sagt viel über unsere Beziehung zur Welt der Pflanzen aus. Früher waren den Menschen alle Pflanzen wichtig, sie galten als göttliches Geschenk und wurden verehrt. Wissenschaft und Technik haben unser enges Verhältnis zur Natur aufgelöst.Das hat auch unser Verständnis des Wortes “Kräuter” nicht unberührt gelassen und heute bezeichnet dieser Name nur mehr ein gutes Dutzend Gewürzkräuter.

Kräuter waren schon immer wertvoll für den Menschen

Vielen Kulturen ist unsere enge Klassifizierung der Pflanzen fremd. Mit dieser Klassifizierung ist eine großartige Vielfalt an Verwendungsmöglichkeiten verlorengegangen, die man sich im Alpenraum langsam und mühsam wieder erarbeiten muss.

Wenn wir in frühere Jahrhunderte zurückblicken, so erfahren wir, dass anfangs die Pflanzenkunde nur mündlich überliefert wurde. Als das Wissen um die Zahl und die Verwendungsmöglichkeiten als Heil- und Gewürzkräuter immer umfangreicher wurde, wurde es auch zusehends wichtiger, die Vielzahl der Kenntnisse über die Pflanzen, ihr Vorkommen und ihre Wirkungen genau festzuhalten. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen betreffen Kräuter, die für religiöse und magische, aber auch für medizinische Zwecke wichtig waren.

Die Verwendung von Küchenkräutern ist erstmals in dem Kochbuch des römischen Feinschmeckers Apicius aus dem 1.Jahrhundert belegt. Er berichtet von faszinierenden und abenteuerlichen Gewürzkombinationen, von denen einige noch in den modernen Suppen- Salat-, Fisch- und Fleischrezepten anklingen. Er schwärmt von Salbei, Rosmarin, Minze, Ysop und vielen anderen.Jahrhundertelang waren Kräuter ein wichtiger Bestandteil der täglichen Küche, ja, des täglichen Lebens.

1699 werden in einem in England erschienenem Buch 73 Salatkräuter aufgezählt. An der Beliebtheit der Kräuter hat sich im Folgenden kaum etwas geändert. So sprach man etwa pauschal von Kochkräutern, Salatkräutern, süßen und einfachen Kräutern (Heilkräuter, aus denen Mischungen hergestellt wurden).

Die Bedeutung der Kräuter in unserer Zeit

Das Interesse an Kräutern hat in den vergangenen Jahren wieder rapide zugenommen. Das betrifft sowohl einheimische als auch ausländische Kräuter und Mischungen. Sie haben vermehrt in die Küchen Einzug gehalten und so mancher Spitzenkoch will auf den eigenen Kräutergarten nicht mehr verzichten.

Kräuter kann man auch aus der Dose geniessen

Kräuter aus der Dose - Foto: Gerd Zimny (flickr.com)

Aber nicht nur in der Küche ist die Bedeutung der Würzkräuter gestiegen, immer mehr wird man sich auch wieder des Stellenwertes der Heilkräuter bewusst. Das findet in den letzten Jahren in der Gründung der “Traditionellen Europäischen Medizin” ihren Ausdruck, wo man als Gegenpol zur “Traditionellen Chinesischen Medizin” zurück zu den Wurzeln der alpenländischen Kräutermedizin gekehrt ist.

Auch immer mehr Gartenliebhaber schmökern in alten und neuen Kräuterbüchern und reservieren in ihrem Garten einen großen Teil den Gewürz- und Heilkräutern, die in den Familien fleißig Verwendung finden.

Damit haben sich die Kräuter zusehends unsere Gärten, Küchen und Hausapotheken zurückerobert.

Mehr zu Kräutern als Medizin: http://hollesgartenblog.twoday.net/stories/38763176/

Mehr zu Kräutern: http://www.kraeutergarten.com/kraeuter/

Mehr zu Heilkräutern: http://de.wikipedia.org/wiki/Heilkr%C3%A4uter

Das eigene Hochbeet anlegen

Hat man sich dafür entschieden ein Hochbeet anlegen zu wollen, so sind viele Überlegungen anzustellen, ehe man sich ans Bauen macht.

Zuallererst stellt sich die Frage nach dem Material.
In gut sortierten Baumärkten werden Bausätze aus Kunststoff angeboten, eine einfach zu errichtende und auch pflegeleichte Möglichkeit, wenn man keinen Wert auf natürliche Optik im Garten legt.
In letzter Zeit sieht man auch dort und da Hochbeete, für deren Aussenwände sogenannte Gabionen, das sind mit Steinen befüllte Drahtkörbe, verwendet werden.Dabei sind der Fantasie der Gärtnerin oder des Gärtners keine Grenzen gesetzt, da auch so mancher Spalt zwischen den Steinen bepflanzt werden kann.

Hochbeet aus Holz

Am gebräuchlichsten sind Hochbeete aus Holz. Sie fügen sich harmonisch in jeden Garten ein und können auf Grund ihrer Form, ihrer Anlage und der Bepflanzung zu Schmuckstücken werden.
Wenn wir uns also für Holz als Baumaterial entschieden haben, so sollten auf jeden Fall naturbelassene Vierkant-Rundhölzer oder Bretter verwendet werden. Ungeeignet sind Eisenbahnschwellen, sie enthalten Gifte der starken Imprägnierung.
Am besten hat sich die robuste, langlebige Lärche bewährt, preisgünstiger und auch recht gut geeignet ist die Fichte. Wenn sie selbst kein Heimwerker sind, können sie einen Hochbeet Bausatz kaufen, und diesen im Garten zusammensetzen.
Man kann die Optik auch auflockern und Natursteine oder Ziegel einbauen.
Die Breite des fertigen Hochbeetes sollte nicht mehr als höchstens 1,20m betragen. Die Länge richtet sich einerseits nach dem vorhandenen Platz, andererseits auch nach der vorrätigen Menge des Füllmaterials.
Mit einer Nord-Süd-Ausrichtung kann man den Lauf der Sonne für ein ideales Wachtum der Pflanzen am besten nützen.

Hochbeet anlegen

Hochbeet – Foto: mazaletel (flickr.com)

Das Hochbeet aufbauen

Zur Vorbereitung wird der Grundriss des Beetes um etwa 25-40cm vertieft. Die dabei anfallenden Rasensoden und der Erdaushub werden später beim Auffüllen noch gebraucht.

Den Boden sollte man mit grobem Drahtgeflecht auslegen, das man auch die Innenwände hochziehen kann, um Wühlmäuse und Mauswürfe fernzuhalten. Es lässt aber andererseits genug Freiraum für den Luftaustausch und willkommene “Erdarbeiter”, wie z.B. Regenwürmer.

Den nächsten Schritt stellt das Einschlagen von mindestens 5X5cm starken Vierkanthölzern als Eckpfosten dar.
Zur Stabilisierung der Wände werden auch an der Längsseite weitere Vierkanthölzer fest in den Boden gerammt. Die Anzahl richtet sich dabei nach der Länge des Hochbeetes.
Diese Stützpfosten bilden das Gerüst für den Kasten, der durch das Verschrauben von Holzbrettern (bzw. Vierkant-oder Rundhölzern)entsteht.
Verwendet man Holzstifte anstelle von Metallschrauben, so lässt sich das Hochbeet einfacher anlegen und später leichter ab-und aufbauen. Man kann auch eine seitliche Holzklappe einbauen, um das Nachfüllen von Kompost zu erleichtern.

Tipps zum Befüllen des Hochbeetes

Nun kann das Beet befüllt werden – zuunterst, ca. 40cm hoch, Äste, grobe Abfälle (überaltete Stauden oder Wurzeln von Sträuchern, die aus dem Garten entfernt wurden). Um besseren Bodenkontakt herzustellen, kommen darauf einige Schaufeln des letzten Aushubs.

Eine Lage Pappe, vermischt mit weniger groben Holzabfällen (z.B.Heckenschnitt) bildet die nächste Schicht- und wieder ein paar Schaufeln Erde .
Nun alles mit den Stiefeln festtreten und anschließend gut wässern.

Dann können die ausgehobenen Grassoden verwendet werden- die grüne Seite nach oben- darauf häuft man eine dicke Schicht Laub und deckt mit halbverrottetem Kompost ab. Gleich wieder festtreten und gut wässern.

Alle Schichten, ausgenommen die erste, sollten etwa 25cm hoch sein.
Dazwischen kann man Urgesteinsmehl streuen, das fördert das Bodenleben und die Zersetzung.

Nun ist das Werk fast vollendet!
Bevor bepflanzt werden kann, bringt man noch ein Gemisch aus Feinkompost und Gartenerde auf. Geschafft!

Eine Hochbeet Bauanleitung mit wunderschönen Fotos findet Ihr unter: http://garten.germanblogs.de/archive/2010/09/23/hochbeet-anlegen-einfache-bauanleitung-und-hilfreiche-tipps.htm

Eine sehr gute Hochbeet Videoanleitung gibt es auf http://www.garteln.com/hochbeet-selbst-bauen-video/

Die Gartenbox für Ihre Gartengeräte

Vorausgesetzt, man hat nicht nur einen kleinen Balkon oder einen handtuchgroßen Garten, ist eine Gartenbox als zusätzlicher Stauraum im Außenbereich sinnvoll.

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Zunächst sollte man überlegen, was in ihr verstaut werden soll und welcher Standort geeignet dafür wäre. Inhalt und zur Verfügung stehender Stellplatz definieren den Kauf einer Gartentruhe. In ihr kann man alles Mögliche aufbewahren: Gartenmöbel oder die Bezüge dazu, Kinderspielzeug, Grillzubehör und kleine Gartenwerkzeuge. Gegebenenfalls können Gartenboxen auch im Carport ihren Standplatz finden und die Winterreifen aufnehmen. Man darf sie getrost als Multifunktionstool bezeichnen.

Die Gartenbox

Gartengeräte könne in der Gartenbox gelagert werden – Foto: brockamer (flickr.com)

Damit die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten auch den sinnvollen Rahmen finden, kann man sie in den verschiedensten Größen kaufen. Unterschiedliche Materialien und Ausführungen erweitern die Palette der Möglichkeiten noch. Deckeltruhen oder solche mit Schiebetüren und Rollläden stehen zur Wahl. Man sollte genau überlegen, ob man eine Truhe aus Holz oder Kunststoff, Polyrattan oder Metall erwirbt. Niemand ist verpflichtet, eine froschgrüne Plastikbox zu kaufen, wenn sie nicht zu den Gartenmöbeln oder dem Ambiente passen würde. Es gibt schließlich auch schöne Banktruhen, die noch einen weiteren Nutzen als Sitzplatz haben und sich gut unter einem Apfelbaum oder Balkon machen.

Auch die Pflege einer Gartenbox sollte in Betracht gezogen werden. Hölzerne Truhen kann man gelegentlich abschleifen und neu lackieren. Alternativ kann man sie einölen, um sie wetterfest zu machen. Wird bei der Herstellung Lärchenholz verwendet, ist keine Pflege notwendig. Wenn die Gartentruhe in einem Kleingartengelände steht, ist es möglicherweise sinnvoll, dass sie abschließbar ist. Das trifft aber leider nur auf teure Modelle zu. Damit sind wir beim Preisgefüge, das recht breit gestreut ist. Die einfachen Kunststoffboxen für den Garten kann man schon für unter 50 Euro erhalten. Hölzerne Modelle einfacher Machart sind teurer, aber für 100 bis 200 Euro zu haben. Gartenboxen mit Übergröße können aber auch 250 Euro kosten. Sie sind im Inneren oft mit Stoff oder Plastikfolie ausgekleidet. Banktruhen können mit oder ohne passende Kissen erworben werden. Um den multiplen Nutzungsmöglichkeiten noch eine Krone aufzusetzen, kann man eine ausgediente Gartentruhe kleinerer Art als Pflanzgefäß zu nutzen. Dazu nimmt man einfach den Deckel ab.

Halb eingegraben und mit einer Glasscheibe ausgestattet, wird die alte hölzerne Pflanztruhe zum Frühbeet. Ideen muss man haben! Der Garten ist schließlich ein Erholungsrefugium und ein Lebensraum, in dem man viele Stunden seiner Zeit verbringt. Seine durchdachte Ausstattung erleichtert das Leben bei jedem Wetterwechsel. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal beim Händler eine schöne Gartenbox sehen.

Der Garten im Winter

Wenn im Garten die letzten nicht winterharten Gemüse und Salate geerntet wurden, die Beete für das nächste Jahr umgegraben sind und über frostgefährdeten Pflanzen Mulch, Kompost und Reisig verteilt ist, dann kann der Winter kommen.
Bringt er viel Schnee, gibt es zwar wieder Arbeit, aber zumeist überwiegt doch noch die Freude über die schöne, saubere, weisse Decke.
Wir versuchen, möglichst wenig über den schneebedeckten Rasen zu gehen, wenn Koniferen und immergrüne Sträucher von der schweren Schneelast befreit werden müssen.

Der Schnee schützt die Pflanzen vor dem Frost

Für die meisten Pflanzen ist der Schnee sehr willkommen, er hält höhere Frostgrade fern und die Erde gleichmäßig feucht. Erst wenn die weisse Pracht wieder schmilzt, zieht die Nässe in den Boden und weckt die Lebensgeister der Pflanzen.
Kommt aber der Winter ohne oder nur mit wenig Schnee, müssen alle Abdeckungen gegen Frost laufend kontrolliert werden. Der Wind kann sie abreissen oder verstreuen und die Pflanzen trocknen aus. Immergrüne müssen bei offenem, frostreiem Wetter gründlich gewässert werden, die meisten Frostschäden sind nämlich Schäden, die durch Wassermangel entstehen. Den gefrorenen Rasen sollte man auch jetzt möglichst nicht betreten.

Garten im Winter

Der Garten im Winter - Foto: distar97 (flickr.com)

Im Winter sollte man auch an die gefiederten Freunde denken, die im Sommer so fleissig die Schädlinge im Garten vertilgt haben. Bei Schnee und Frost leiden sie echte Not und sind auf Fütterung angewiesen. Nie Abfälle aus der Küche verfüttern, sondern nur ausgewogenes Vogelfutter, sonst werden sie krank statt satt. Jetzt ist auch die Zeit, in der Gärtner Pläne für die nächste Gartensaison machen und ihre Samenvorräte kontrollieren.
Bei Kübelpflanzen muss die Feuchtigkeit überprüft werden, auch die Temperatur im frostfrei gehaltenen Gewächshaus ist laufend zu überwachen. Manchmal haben Schnecken in den Töpfen den Weg ins Gewächshaus gefunden. Sie müssen möglichst sofort bekämpft werden, ehe sie Eier ablegen.

Den Gemüsegarten nicht mit Folie schützen

Im Gemüsegarten ist bei überwinternden Kulturen eine leichte Reisigdecke oder ein Vlies vorzuziehen. Folie fördert Grauschimmel oder andere Pilzkrankheiten. Das Hochbeet wird am besten auch mit einem Vlies abgedeckt, oder mit einem Deckel aus Kunststoff geschützt.
Schwieriger wird es bei den vielen Zierpflanzen, die aus den unterschiedlichsten Klimazonen zu uns kommen. Da sind die rechst robusten Kletterrosen. Trotzdem erfrieren manchmal ihre langen Ranken. Hatten sie genügend Feuchtigkeit, ist der Schaden darauf zurückzuführen, dass die frühe Februarsonne sie zu früh geweckt hat. Man schützt sie also weniger gegen Kälte als vor der Sonne und beschattet sie mit Fichten-oder Eibenzweigen, die man am Klettergerüst mit festbindet. Immergrüne ertragen Frost relativ gut, wenn der Boden feucht genug ist. Wässern, wenn der Boden nicht gefroren ist, und eine Mulchdecke aus Laub hilft ihnen, den Winter heil zu überstehen.
Viele Stauden oder Zwiebelpflanzen leben dicht unter der Erde oder wurzeln flach. Sie lieben eine leichte Laubschicht, befestigt mit wenig Kompost, damit der Wind sie nicht wegweht.
Manche Obstarten müssen gegen austrocknende Winde, Sonne und Frost geschützt werden. Da hilft nur eine richtige “Verpackung”. Netze oder Sackleinwand, ausgestopft mit Stroh oder grobem Laub, geben guten Schutz.

Die Terrasse im Winter für das Frühjahr planen

Auch wenn der Winter langsam seine ersten Spuren am Morgen in unsere Gärten zaubert, und die Zeit für lange gemütliche Abende auf der Terrasse fern scheint – der nächste Frühling kommt bestimmt! Und klug ist, wer vorbaut; im wahrsten Sinne des Wortes. Nützen Sie die langen Winterabende und machen Sie sich Gedanken über Ihren persönlichen Traum einer Terrasse. Wie sollte Sie aussehen, Ihre persönliche Wohlfühlinsel vor Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung? Wie stellen Sie sich den Platz vor, an dem Sie sich nach getaner Arbeit vom Alltagsstress oder nervigen Kollegen entspannen wollen? Wie sieht der Ort aus, an dem Sie Ihre Wochenenden verbringen möchten? Vielleicht planen Sie auch gerade Ihren nächsten Sommerurlaub – wie wäre es mal mit Urlaub auf Balkonien, auf Ihrer Traumterrasse? Dazu sind aber einige Vorbereitungen nötig:

Als erstes müssen Sie sich Gedanken über die Basis Ihrer Terrasse machen, nämlich den Boden. Stein, Holz oder Rasenteppich? Letzteres können Sie getrost als Scherz ansehen…

Die Holzterrasse mit allen Sinnen genießen

Holz Terrasse

Eine Holzterrasse lädt zum Entspannen ein

Seit einiger Zeit stark im Trend liegt Holz. Das samtige Gefühl wenn Sie Ihre Terrasse barfuß betreten, und die thermischen Eigenschaften des Holzes sprechen eindeutig dafür, Ihre Terrasse mit einem Holzboden auszustatten. Egal ob an regnerischen Tagen, bei kaltem Wetter oder im Hochsommer wenn die Sonne auf Ihre Terrasse brennt – ein Holzboden ist immer wohl temperiert und angenehm zu betreten.

Wenn Sie nicht viel Zeit in die Pflege Ihres Terrassenbodens investieren wollen, bietet sich vor allem Lärchenholz als Baustoff an. Das Holz der Lärche wandelt im Laufe der Jahre Ihre Farbe vom herrlichen Hellbraun hin zu einem edlen Silber und bleibt somit über lange Zeit auch für das Auge attraktiv. Mit einfacher Seifenlauge, können Sie Ihre Holzterrasse im Frühling wieder von Ruß und Staub befreien, bevor die Sitzgarnitur wieder aufgestellt werden kann und Kübelpflanzen oder Dekorartikel Ihrer persönlichen Wohlfühloase den letzten Schliff geben. Besonders passend für eine moderne Holzterrasse mit Asia Flair sind unterschiedliche Gräser und Bambusgewächse in erdfarbenen Übertöpfen, Buddha Statuen, Holzlaternen und (ganz wichtig) eine bequeme Holzliege mit einer weichen farblich passenden Auflage. Als Tupfen auf das i können Sie zum Schluss noch ein kleines Windspiel an Ihrer Terrasse anbringen und fortan nur noch den neuen Open Air Wohnraum genießen.

Mit Farbe im Garten durch den nebelgrauen Herbst

Wem das Farbenspiel der fallenden Blätter im Herbst nicht reicht, der kann sich im Vollherbst nochmal Farbe in die Beete pflanzen.

Mit dem Efeu ist Ihr Garten auch im Winter grün

Der Efeu im Winter

Efeu von gweni63 (Flickr.com)

Der Efeu bildet mit seinen immergrünen Blättern die Basis der herbstlichen Farbenpracht. Er symbolisiert auch Treue, Unsterblichkeit und ewiges Leben. Wenn Sie genügend davon im Garten haben, können Sie ihn auch abschneiden und für Allerheiligengestecke, Tischdekorationen oder herbstliche Türkränze verwenden.

Auch in Blumenkisten oder herbstlich bepflanzten Töpfen beim Hauseingang macht er viel her. Natürlich wurden auch hiervon zahlreiche Formen gezüchtet.

Besonders schmuck sind Efeusorten mit weißen Blatträndern. Sie müssen aber bedenken, je dunkler das Blattgrün umso frostbeständiger ist die Efeusorte.

Bodendecker für schattige und sonnige Plätze

Auch immergrüne Bodendecker können das Braun des Herbstgartens eindämmen. Außerdem hat das Unkraut bei einem dichten Teppich aus unterschiedlichen Bodendeckerpflanzen keine Chance. Sie könnten zum Beispiel Pachysandra, Efeu, immergrüne Heckenkirsche, Haselwurz für schattige Plätzchen und Bodendeckerrosen pflanzen . Auch Sandthymian, Fiederpolster, Kriechwacholder und Wollziest wären geeignet, wollen aber ein Sonnenplätzchen.

Lassen Sie Ihren Garten im Herbst in allen Farben erblühen

Nun kommen wir zu den farblichen Akzenten im Herbst. Diese können Sie vor allem mit Stiefmütterchen, Alpenveilchen oder Eriken erzielen. Das Stiefmütterchen blüht dank unzähliger Sorten bereits in fast allen Farben. Auch Erika finden sie in weiß oder rosarot. Auch Chrysanthemen passen gut in den bunten Herbstgarten. Sie sind höherwachsend und wuchern. Jedes Jahr vergrößert sich so das Farbenmeer in Ihrem Garten von alleine. In unterschiedlichsten Farben, Wuchs- und Blütenformen erhältlich, strahlen Chrysanthemen auch bei frostigen Temperaturen noch in voller Pracht.

Herbstliche Gestecke für den Gartentisch

Ihren Gartentisch, den Hauseingang oder den Balkon können Sie jetzt mit herbstlichen Gestecken schmücken. Besonders im Trend liegen dabei heuer Naturmaterialien, die Sie auch bei einem ausgedehnten Herbstspaziergang mit Ihrer Familie sammeln können. Reisig mit Zapfen, rote Hagebutten und andere farbige Fruchtstände sind ein ideales Dekorationsmaterial für die kalte Jahreszeit. Nach dem kalten Winter folgt aber auch mit Sicherheit wieder ein warmer Frühling.

Im Herbst Blumen für das Frühjahr pflanzen

Wenn Sich auch im Frühling die Farbenpracht Ihres Gartens genießen wollen, dann sollten Sie schon jetzt vorbauen und nicht vergessen zahlreiche Blumenzwiebeln zu vergraben. Mischen Sie unterschiedliche Zwiebeln durch und vergraben Sie sie in Gruppen, das macht im Frühling ein natürlicheres und abwechslungsreicheres Bild, als es zum Beispiel altbekannte, homogene Tulpenreihen tun.

Was man sonst noch so im Winter mit dem Garten anfangen kann, ist auch hier nachzulesen.

Den Garten für den Winter vorbereiten

Die Tage werden immer kürzer und doch gibt es im Garten noch einiges zu tun. Wenn die Nächte kalt werden und und der Frost Wiese und Sträucher mit Kristallen verziert müssen vor allem Zimmerpflanzen, die bis jetzt Balkon und Terrasse geschmückt haben in die warme Stube zurück.

Schützen Sie die Wasserleitungen vor Frost

Auch Gartenwasserleitungen müssen vor den Minusgraden geschützt werden. Entleeren Sie die Leitungen, damit diese durch gefrorenes Wasser keinen Schaden nehmen. Räumen Sie auch Gartenschläuche weg und hängen Sie Gießkannen verkehrt herum, damit sich darin kein Niederschlag sammeln kann und sie bei Minusgraden nicht springen.

Auch Planzen brauchen im Herbst etwas Aufmerksamkeit

Gartenarbeit im Herbst

Gartenarbeit im Herbst

Nun können Sie auch Ihren Komposthaufen entleeren und das schwarze Gold unter Bäumen, Sträuchern und in Staudenbeeten aufbringen. Rosen sollten Sie wenn möglich auch damit anhäufeln, so kann die Veredelungsstelle geschützt werden. Sollten Sie nicht genügend Kompost zur Verfügung haben, können Sie die Rosen auch mit Tannenreisig bedecken. Bambus sollte zusammengebunden werden, damit er durch eventuelle Schneelast keinen Schaden nimmt und die einzelnen Triebe nicht knicken. Sollte in Ihrer Region ein eher trockenes, kaltes Klima herrschen, sollten Sie den Bambus in den Mittagsstunden gießen, denn er braucht auch im Herbst und Winter ausreichend Wasser. Ziergräser binden Sie am besten mit breiten Jutebändern oder Spagat zusammen, das schützt das Gras und sieht auch sehr dekorativ aus. Erst im Frühjahr schneiden Sie die Gräser ungefähr zehn bis zwanzig Zentimeter vom Boden herauf ab, damit sich die jungen Triebe gut entfalten können. Blühende Sträucher wie Forsythien sollten Sie erst nach der Blüte also im Frühjahr scheiden, da Sie sonst die Blütenstände vorab entfernen würden. Dasselbe gilt auch für Weiden. Würden Sie Weidengewächse im Herbst zurückstutzen, würden Sie sich um eine herrliche Osterdekoration mit Palmkätzchen Zweigen bringen.

Topfpflanzen, die im Sommer im Garten oder auf der Terrasse gestanden sind, sollten im Winter in einem Wintergarten oder in einem hellen Kellerraum gelagert werden.

Den Gemüsegarten im Herbst belüften

Auch der Gemüsegarten will im Herbst nochmals bearbeitet werden bevor die Winterruhe einkehrt. Bei lehmiger Erde sollten Sie die Gemüsebeete noch einmal umgraben. Kompost bringen Sie aber erst im Frühjahr auf. Humusreiche Böden brauchen Sie hingegen nur mit einer Grabgabel lockern. Dazu stechen Sie mit der Gabel in die Erde, drehen und rütteln etwas am Griff damit der Boden belüftet wird, die Erdschichten aber gleich bleiben.

Gute Tipps zum Thema Garten im Winter gibt es bei “Der Natur auf der Spur

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